Photovoltaik

Photovoltaik

Solarstrom ist heute der Inbegriff umweltschonender und moderner Energieerzeugung. Ökologisch und ressourcenschonend, ermöglicht er darüber hinaus auch noch finanzielle Gewinne. Lassen auch Sie die Sonne in ihr Haus - vom Energieverbraucher zum Energieproduzenten!

Mit Blick in die Zukunft: Erneuerbare Energien

Warum Solarstrom? Nach wie vor bilden die fossilen Energieträger wie Kohle, Mineralöl und Gas die Basis der weltweiten Energieversorgung. Doch diese erzeugen im Verbrauch große Schadstoffbelastung, zudem gehen die Rohstoffquellen immer mehr zu Neige. In der heutigen modernen Gesellschaft sucht man daher nach Alternativen, so daß erneuerbare Energien einen wichtigen Baustein in der zukünftigen Energieversorgung darstellen. So können aus Wind, Wasser, Biomasse und Sonne umweltfreundlich und langfristig Strom und Wärme gewonnen werden. Die Basis aller regenerativer Energien ist die Kraft der Sonne. Je mehr Bürger sich für Solarstrom entscheiden, umso größer ist der Umweltvorteil. Darüber hinaus ist Energiegewinnung mit Solaranlagen ungefährlich, nachhaltig, lautlos und ausgesprochen kostengünstig. Nicht zuletzt symbolisieren Solaranlagen Modernität und verantwortungsvolles Handeln – für viele Hausbesitzer ein wichtiger Aspekt bei der Anschaffung.

Photovoltaik (PV): Aus Licht wird Strom

Wie funktioniert eine Solaranlage? Eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage (PV-Anlage) funktioniert im Prinzip ganz einfach: Licht fällt auf die Solarzellen, die daraus Gleichstrom machen. Die einzelnen Solarzellen sind zu wetterfesten Solarmodulen verschaltet, diese wiederum zum Solargenerator. Der entstehende Gleichstrom wird im Wechseltrichter zu Wechselstrom umgewandelt und direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Solarzellen bestehen in 95 % der Fälle aus Silizium, was nichts anderes ist als Quarzsand, eines der häufigsten Elemente der Erde und ähnlich unerschöpflich vorhanden wie die Sonne. Dieser wird hoch gereinigt, kristallisiert, in Scheiben geschnitten, mit Fremdatomen gezielt verunreinigt und mit Leiterbahnen zum Stromtransport versehen. Die entstandenen Siliziumscheiben sind so empfindlich, daß selbst aus dem an bedeckten Tagen vorhandene Licht noch Energie erzeugt werden kann. Das Silizium verwandelt die Lichtenergie in Strom, der über die Leiterbahnen in den Stromkreislauf einfließt. Sehr vereinfacht dargestellt: Fällt Licht auf die Siliziumscheibe, entsteht durch die ablaufenden elektrolytischen  Vorgänge Energie; wird ein Verbraucher angeschlossen, fließt Strom.

Kraftwerk auf dem Dach: „Sonne ernten“

Bei der Rentabilität eines „Sonnen-Kraftwerks“ spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Leistung und Größe der Solarmodule, die Qualität der verwendeten Solarzellen und die Lage der Module zur Sonne. Solarmodule werden in allen möglichen Größenordungen und Leistungskapazitäten angeboten. Es gibt sie mit der Leistung von einigen wenigen Watt bis zu 300 Watt, wobei Module zwischen 170 und 230 Watt Leistung am gängigsten sind. Grundsätzlich haben Solarmodule eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren. Bezüglich der Größenordnung hält der Markt Solarmodulgrößen von bis zu drei Quadratmeter bereit. Auch Solardachziegel sind erhältlich. PV-Anlagen können also grundsätzlich je nach Gegebenheiten und Zustand der Immobilie sowie den Wünschen des Kunden entsprechend quasi maßgeschneidert werden.

Die Leistungsstärke der Module wiederum, also der Wirkungsgrad der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, hängt von der jeweils verwendeten Modultechnologie ab. So erreichen Monokristalline Solarzellen 14 bis 16 % Wirkungsgrad, Polykristalline Solarzellen 13 bis 17 % und die in den letzten Jahren verstärkt entwickelten Dünnschichtsolarzellen 6 bis 8 % Wirkungsgrad .

Der Erntefaktor einer PV-Anlage - das Verhältnis zwischen produzierter und benötigter Energie eines Energiesystems - hängt unter anderem davon ab, wie die Solarmodule zur Sonne ausgerichtet sind: über das ganze Jahr gesehen ist der Stromertrag am höchsten, wenn die Module nach Süden orientiert und in einem Winkel von etwa 30 Grad zur Horizentalen ausgerichtet werden können.

Die eigene PV-Anlage: Alles ist möglich

Photovoltaik ist heute eine ausgereifte Technik, die es in Prinzip jedem ermöglicht, auf dem Dach oder an der Fassade des eigenen Hauses zuverlässig Strom zu produzieren. Obwohl mit einer eigenen PV-Anlage eine komplett autonome Stromversorgung gut möglich ist, werden sogenannte Inselsysteme in der Regel nur an abgelegenen Orten ohne entsprechende Anschlussmöglichkeit eingesetzt - die meisten PV-Anlagen haben einen Netzanschluss in das öffentliche Stromversorgungsnetz. Der dort eingespeiste Solarstrom wird mit dem Einspeisezähler erfasst und vom jeweiligen Stromversorger rückvergütet. Dieses System hat gegenüber einem autonomen Energiekreislauf vor allem den Vorteil, eine lückenlose Stromversorgung zu gewährleisten: im Sommer wird mehr als genug Energie gewonnen und eingespeist, im Winter dagegen weniger, während gleichzeitig mehr benötigt und also aus dem Netz gezogen werden kann.

Die Montage einer PV-Anlage ist, verglichen mit anderen Kraftwerken, konkurrenzlos unkompliziert. Für eine Anlage mit 1-3 KW benötigen Fachfirmen in der Regel zwei Tage. Um die Einhaltung sämtlicher Vorschriften und Normen kümmert sich der Installateur, der auch die Anmeldung der PV-Anlage beim zuständigen Energieversorgungsunernehmen übernimmt. Sobald der Einspeisezähler montiert ist, kann das eigene Kraftwerk in Betrieb genommen werden!

Mit Solarstrom bares Geld verdienen!

Die Investition in eine PV–Anlage ist nicht nur umweltschonend und zukunftsorientiert, es lässt sich damit auch bares Geld verdienen. Über den Einspeisezähler wird automatisch erfaßt, wie viel Solarstrom in das öffentliche Netz fließt. Da die Bundesregierung schon heute möglichst viel Anreiz zur Erzeugung und Nutzung von Solarstrom bieten möchte, wird Solarstrom mit einem erhöhten Kostensatz vergütet. Auf diese Weise ergibt es sich, daß eine PV-Anlage mit 3KW, die im Jahr circa 2500-3300 KWh Strom erwirtschaftet je nach Standort, nicht nur den Bedarf eines Drei-Personen-Haushalts komplett deckt, sondern darüber hinaus auch noch zusätzliche Gewinne einbringt . Mit dieser Vergütung amortisiert sich die Anschaffung der PV-Anlage nach etwa 10 – 12 Jahren, das heißt im Laufe ihrer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren auf jeden Fall. PV-Anlagen sind quasi wartungsfrei, auch Betriebskosten entstehen keine. Mit Solarstrom kann man nur gewinnen.